Der Future-Law AI & Legal Tech Tag erstmals in Klagenfurt – am 23.02.2026
24. Februar 2026
Future-Law freut sich über die Einblicke in AI & Legal Tech Tag in der Rechtsberatung bei vollem Haus in Klagenfurt
Am 23. Februar 2026 fand der „AI & Legal Tech Tag“ erstmals in Klagenfurt statt. Die exklusive Veranstaltung bot Rechtsanwältinnen, Rechtsanwälten, MitarbeiterInnen aus Rechtsabteilungen sowie RechtsanwaltsanwärterInnen eine Plattform, um sich über den Einsatz von KI in der Rechtsbranche zu informieren, an Diskussionen teilzunehmen und wertvolle Netzwerkkontakte zu knüpfen.
„„KI verändert die juristische Arbeit in rasantem Tempo. Gerade kleine und mittlere Kanzleien können mit dem gezielten Einsatz von Legal Tech effizienter arbeiten, Qualität und Geschwindigkeit erhöhen und gleichzeitig neue Services entwickeln. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Jurist:innen die Einsatzmöglichkeiten realistisch einschätzen, Risiken und Grenzen kennen und die Technologie verantwortungsvoll steuern“, betonte Sophie Martinetz, CEO und Gründerin von Future-Law, die durch das Programm führte.
Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch Bernhard Fink (Präsident RAK Kärnten), Katharina Haiden-Fill (Notarin, Vizepräsidentin Notariatskammer Kärnten) und Siegfried Huber (Vorstandsdirektor, Kärntner Sparkasse) gab Andreas Geyrecker einen einleitender Vortrag, unter dem Titel „Integrierte Legal AI Workflows – verbunden mit Ihrem Wissen. Gestützt auf verlässliche Quellen“ in dem er zeigte, wie KI-gestützte Workflows in der juristischen Praxis dann echten Mehrwert liefern, wenn sie nahtlos an bestehende Arbeitsabläufe und internes Wissen angebunden sind. Im Fokus standen dabei verlässliche, zitierfähige Quellen, Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse sowie konkrete Einsatzszenarien – von effizienterer Recherche bis zur unterstützten Analyse und Dokumentation.
„Die künstliche Intelligenz ist keine theoretische Zukunftsfrage mehr. Sie ist Realität. Sie ist Werkzeug. Und sie wird unseren Berufsalltag verändern. Die künstliche Intelligenz wird jedoch den Rechtsanwalt niemals ersetzen. Die Juristen müssen verstehen, wie diese neuen Werkzeuge funktionieren. Wir müssen lernen, sie richtig einzusetzen. Nicht blind und nicht leichtfertig. Sondern mit Maß, mit Erfahrung und mit der nötigen Vorsicht. Die Zukunft des Rechts wird nicht von Maschinen entschieden. Sie wird von Juristen entschieden, die diese Werkzeuge beherrschen.“ – Bernhard Fink (Präsident RAK Kärnten)
Im Anschluss erklärten Martina Sebastian, (Legal Counsel bei Amiblu Holding GmbH), und Sophie Martinetz welches Potenzial die Einführung eines Contract Lifecycle Management (CLM)-Tools für Effizienz, Transparenz und Risikominimierung im Vertragsmanagement bietet – und warum der Weg dorthin ebenso wichtig ist wie das Tool selbst. Anhand ihrer Praxiserfahrungen beleuchtete sie typische Stolpersteine wie Prozessharmonisierung, Datenmigration sowie organisatorische und kulturelle Akzeptanzfragen, und gab konkrete Einblicke in sinnvolle Vorgehensweisen, um Mehrwerte schnell realisieren zu können.
Nach einer Kaffeepause folgte die Hands-on-Vorstellung innovativer Legal Tech Tools. ExpertInnen präsentierten KI-Lösungen, die bereits heute in der Praxis genutzt werden:
- LexisNexis: AI verändert die juristische Praxis rasant – wissen Sie, wie Sie davon profitieren? – Barbara Ofner
- Bryter: Wie Kanzleien KI-Assistenten einsetzen: Die Learnings von über 5.000 Nutzern – Robin J. Lee (Director Expansion (DACH))
- RIDA optimum – KI-Dialog und klassische Recherche kombiniert – Dietmar Jahnel (Professor für Öffentliches Recht (Schwerpunkt Datenschutzrecht) und Herausgeber der Rechtsdatenbank RIDA)
Die TeilnehmerInnen erhielten dabei nicht nur einen Überblick über die Funktionalitäten der Tools, sondern konnten sich auch selbst von deren Mehrwert überzeugen.
Ein besonderes Highlight war die abschließende Panel-Diskussion zum Thema „Ethik und Recht in der KI-Ära“. Experten wie Prof. Dietmar Jahnel (Universität Salzburg), Susanne Mortimore (CEO LexisNexis Austria), Birgitta Winkler (Rechtsanwältin und Geschäftsführerin EQ Law Winkler Rechtsanwalts GmbH) diskutierten die ethischen Implikationen von KI im juristischen Umfeld. Welche Kriterien sind bei der Auswahl von KI-Tools entscheidend? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen sind zu beachten? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der Diskussion, moderiert von Sophie Martinetz.

Beim abschließenden Networking und Erfahrungsaustausch hatten die TeilnehmerInnen Gelegenheit, sich mit KollegInnen und ExpertInnen zu vernetzen, Erfahrungen zu teilen und potenzielle Kooperationen erkunden.
Der „AI & Legal Tech Tag“ in Klagenfurt hat einmal mehr gezeigt, dass die Zukunft der Rechtsbranche in der intelligenten Nutzung von KI liegt – und dass JuristInnen, die sich frühzeitig mit diesen Entwicklungen auseinandersetzen, klare Wettbewerbsvorteile sichern.
Aktuell läuft unser diesjähriges Legal Tech Barometer zum Thema „Auswirkungen von KI auf die juristische Arbeit und Erwartungshaltungen“. Wenn Sie noch nicht teilgenommen haben, freuen wir uns über Ihre Einschätzung. Ihre Antworten helfen, den Status quo und die Entwicklung von Legal Tech & KI in Kanzleien und Rechtsabteilungen besser abzubilden:
➡ Zum Legal Tech Barometer: Future-Law – Legal Tech Barometer 2026
Vielen Dank an unsere Partner:

| LexisNexis Austria: | Philypp Sebo https://www.lexisnexis.at/kontakt/ kundenservice@lexisnexis.at +43-1-534 52-0 |
| RIDA GmbH: | Dietmar Jahnel https://www.rida.at/ office@rida.at +43 662 827742 |
| Bryter: | Robin J. Lee: https://bryter.com/ info@bryter.io |
Sie wollen mehr Informationen zum Thema KI und Legal Tech? Wir freuen uns, von Ihnen zu hören: Future-Law – KI Projekte in Legal