Legal Tech Hackathon mit dem Institut für Innovation und Digitalisierung im Recht

Zwei Welten, ein Ziel: Legal Tech Hackathon an der Uni Wien

Auch heuer fand am Institut für Innovation und Digitalisierung im Recht wieder ein Hackathon für Studierende statt – aufeinandergetroffen sind bei dem mittlerweile bewährten Format Studierende der Informatik sowie der Rechtswissenschaften. Future-Law war als Kooperationspartner mit dabei.

 

Juristische Inhalte durch IT-Lösungen schneller und leichter zugänglich machen – unter diesem Thema steht die von Nikolause Forgó, Professor für Technologie- und Immaterialgüterrecht an der rechtswissenschaftlichen Fakultät und DI Heimo Hirner, Professor für Telekommunikations- und Informationstechnologie auf der FH Campus Wien bereits 2018 ins Leben gerufene Hackathon Reihe.

Konkret geht es dabei darum, eine Schnittstelle zwischen Recht und Informatik finden, dafür geeignete Legal Tech Lösungen zu schaffen und diese im Anschluss vor Unternehmen und Interessensgruppen zu präsentieren – mit dabei waren bisher bereits namhafte Unternehmen wie der Verlag Manz, Lexis Nexis, Facultas und A1. Die Studierenden mussten sich in sehr kurzer Zeit mit unterschiedlichen Herausforderungen und Fragen auseinandersetzen, wie zB:

  • Wie kann Recht durch Informatik leichter zugänglich gemacht werden?
  • Welche juristischen Arbeitsprozesse können automatisiert werden?
  • Welche technischen Möglichkeiten gibt es, um Gesetzesgegenüberstellungen auf Landesebene schneller abzurufen?
  • Lässt sich aus diesen Ideen ein Start-Up machen?

Aufgrund der COVID-19 Beschränkungen fand der Hackathon auch heuer wieder komplett virtuell statt und fand seinen Höhepunkt in einer spannenden Projektpräsentation am 31. Mai 2021. Dabei wurden tolle Projekte vorgestellt, wie zB ein Chatbot, um sich hinsichtlich der erlassenen COVID-Verordnungen insb für die Gastronomie zu informieren oder auch ein virtueller Assistent für rücktrittsrechtliche Angelegenheiten.