„Digitalisierung braucht mehr als nur Hardware – sie braucht Vision“
18. Juli 2025
Ein Beitrag von Philipp Häusler, GF IT-Team Tirol
Ein Erfahrungsbericht von Philipp Häusler, Geschäftsführer der IT-Team GmbH, über die digitale Transformation des Logistikunternehmens Tirolia
Die wahre Kunst der IT-Beratung liegt nicht darin, einfach die neueste Technologie zu verkaufen. Sie liegt darin, die Geschäftsvision eines Kunden zu verstehen und diese mit der richtigen technologischen Lösung zum Leben zu erwecken. Unser Projekt mit der Spedition Tirolia ist dafür ein Paradebeispiel.
Seit mehr als einem Jahrzehnt begleiten wir den Tiroler Logistikspezialisten auf seinem digitalen Weg. Was Tirolia von anderen Speditionen unterscheidet, ist ihr unbedingter Fokus auf Geschwindigkeit – nicht umsonst nennen sie sich selbst „Speedition“. Als Michael Lukasser, Geschäftsführer von Tirolia, Ende 2020 auf uns zukam, war seine Botschaft klar: Die bestehende IT-Infrastruktur konnte mit den wachsenden Anforderungen nicht mehr Schritt halten. Für ein Unternehmen, dessen Markenkern Geschwindigkeit ist, war das keine Option.
Die Herausforderung: Ein modernes Rechenzentrum für die „Speedition“
Unser technischer Leiter Patrick Schobesberger kennt die IT-Umgebung von Tirolia wie seine Westentasche. Er wusste sofort: Hier würde ein einfaches Update nicht ausreichen. Tirolia brauchte eine komplette Modernisierung des Rechenzentrums, die nicht nur aktuelle Probleme löst, sondern auch für zukünftiges Wachstum gerüstet ist.
Die Anforderungen waren komplex: Erstens musste die neue Infrastruktur die Latenzzeiten drastisch reduzieren, damit die geplante Umstellung von Hardware-Telefonen auf Softphones reibungslos funktionieren würde. Zweitens sollte die Lösung hochverfügbar und skalierbar sein, um das kontinuierliche Wachstum von Tirolia zu unterstützen. Und drittens musste alles so implementiert werden, dass die rund 90 Mitarbeiter in ihrem Tagesgeschäft keine Unterbrechung erfahren würden.
Die Lösung: Ein integriertes System aus einer Hand
Nach gründlicher Analyse entschieden wir uns für eine HPE-Komplettlösung. Die Kombination aus HPE ProLiant Servern, HPE Nimble Storage-Komponenten und Aruba Netzwerktechnik bot genau die nahtlose Integration, die Tirolia benötigte. Besonders stolz bin ich auf die Implementierung der 10-Gigabit-Netzwerkanbindung und des leistungsstarken WLAN-Netzes, die zusammen mit den neuen Terminalservern die Basis für die angestrebte Flexibilität schufen.
Was viele Unternehmen unterschätzen: Es geht bei solchen Projekten nicht nur um Hardware. Es geht um die intelligente Verzahnung aller Komponenten zu einem Gesamtsystem, das die spezifischen Geschäftsanforderungen erfüllt. In diesem Fall bedeutete das, eine hochvirtualisierte IT-Umgebung zu schaffen, die die agilen Prozesse von Tirolia optimal unterstützt.
Die Umsetzung: Schnell, aber gründlich
Die eigentliche Implementation führten wir mit minimaler Unterbrechung des Tagesgeschäfts durch. Unsere langjährige Partnerschaft mit Tirolia erwies sich dabei als unschätzbarer Vorteil – wir kannten nicht nur die technischen Gegebenheiten, sondern auch die Arbeitsabläufe und kritischen Zeitfenster.
Besonders erfreulich war für mich zu sehen, wie schnell sich unsere Investition in die moderne Netzwerkinfrastruktur auszahlte. Als die COVID-Pandemie plötzlich Remote-Arbeit erforderlich machte, konnte Tirolia dank unserer Lösung innerhalb von nur vier Stunden komplett auf Homeoffice umstellen. Das ist genau die Art von Flexibilität und Widerstandsfähigkeit, die wir bei IT-Team für unsere Kunden anstreben.
Die Ergebnisse: Messbare Geschäftsvorteile
Technische Erfolge sind schön, aber am Ende zählen die geschäftlichen Vorteile. Und die sind bei Tirolia beeindruckend:
Die Latenzzeiten wurden drastisch reduziert, was nicht nur die Telefoniequalität verbessert, sondern auch alle anderen Anwendungen beschleunigt hat. Die Mitarbeiter können jetzt von überall arbeiten – sei es im innovativen Freiluftbüro von Tirolia oder im Homeoffice. Und nicht zuletzt hat die neue IT-Infrastruktur Tirolia einen echten Wettbewerbsvorteil verschafft, wie Michael Lukasser bestätigt: „Unsere IT macht unserem ureigenen Auftrag der ‚Speedition‘ alle Ehre. Sie beschleunigt nicht nur unsere Services, sondern ist auch ein echter Wettbewerbsvorteil im Markt.“
Der Blick nach vorn: Gemeinsam in die digitale Zukunft
Was mich an der Zusammenarbeit mit Tirolia besonders begeistert, ist der unermüdliche Innovationsgeist. Bereits jetzt arbeiten wir an neuen Projekten, darunter die nahtlose Integration von Video-Lösungen in die automatisierten Auftragsprozesse und neue KI-gestützte Services.
Als IT-Komplettanbieter mit über 20 Jahren Erfahrung sehen wir uns nicht als reiner Technologielieferant, sondern als strategischer Partner unserer Kunden. Die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Visionären wie Michael Lukasser bestätigt unseren Ansatz.
Die digitale Transformation ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Wer in diesem Prozess erfolgreich sein will, braucht nicht nur die richtige Technologie, sondern auch den richtigen Partner an seiner Seite. Einen Partner, der zuhört, mitdenkt und vorausschaut. Genau das ist unser Anspruch bei IT-Team – und genau das macht unsere Zusammenarbeit mit Tirolia so erfolgreich.
In einer Zeit, in der Digitalisierung über Wettbewerbsfähigkeit entscheidet, ist es unsere Mission, mittelständische Unternehmen wie Tirolia mit maßgeschneiderten IT-Lösungen zu unterstützen. Denn am Ende geht es nicht um Technik um ihrer selbst willen – es geht darum, Unternehmen zu befähigen, ihr volles Potenzial zu entfalten.
Über den Autor:

Philipp Häusler, MSc MBA
Philipp Häusler ist Geschäftsführer der IT-Team GmbH in Innsbruck und berät seit vielen Jahren Unternehmen und Bildungseinrichtungen in den Bereichen Digitalisierung, IT-Sicherheit, Datenschutz, Prozessoptimierung und Compliance. Er ist zertifizierter Datenschutzexperte, Certified Digital Consultant sowie Certified Data & IT Security Expert. Seine Fachkompetenz bringt er regelmäßig bei Fachveranstaltungen ein.
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