Voller Erfolg: Webcast „Cyberangriffe: ein Leitfaden für Juristinnen und Juristen“ am 26. April 2021

Cyberangriffe: ein Leitfaden für Juristinnen und Juristen

Cyberangriffe sind seit dem Anfang der 2000er mit dem immensen Wachstum des Internets immer öfter ein Problem. Denn mit digitaler Arbeit kommen auch digitale Gefahren – Laut der aktuellen Datendiebstahlsstudie sehen 70% der heimischen Führungskräfte eine steigende Gefahr, dass ihr Unternehmen in Zukunft von einem Cyberangriff oder Datendiebstahl betroffen sein könnte (aktuelle Datendiebstahlsstudie von EY 2021). Auf dieses Problem wollte EY aufmerksam machen und mit Hilfe des Webcasts „Cyberangriffe: ein Leitfaden für Juristinnen und Juristen“ die TeilnehmerInnen in diesem Thema umfangreich informieren und beraten.

„Das Thema „Cyberkriminailtät“ kommt immer mehr ins Bewusstsein der JuristInnen. Daher war „der Cyberangriff“ heute ein Start unserer dreiteiligen Serie, welche auch die Themen Social Engineering:  Der Mensch als Angriffsziel von Hackern” und“Typische Aufräumarbeiten nach einem Cyberangriff” inkludieren wird. Keiner kann sich wirklich 100% schützen, aber wenn es passiert, ist es wichtig, vorbereitet zu sein.“ So Sophie Martinetz, Future-Law.

Ben Weissmanns Konklusion des Abends: „Als eine der wichtigsten Vertrauenspersonen von Unternehmen in Krisensituationen ist es auch für Juristinnen und Juristen unerlässlich heutige Cyberangriffe besser zu verstehen, um Ihre Mandantinnen zeitgemäß beraten zu können. Auch ohne tiefes technisches Verständnis lässt sich mit den richtigen Fragen im Ernstfall bei Ihren Mandantinnen die Zuversicht erhöhen und damit Ihr Mandantenverhältnis weiter stärken.“

Um den Abend zu starten wurden eine Übersicht über die Tätergruppen, sowie aktuelle Statistiken zur Cyber-Bedrohungslage präsentiert. Anschließend wurde, um den TeilnehmerInnen das Thema verständlich machen zu können, ein realer Cyberangriff, bzw. die einzelnen Schritte eines Cyberangriffs, mittels untechnischer Beispiele vorgestellt. Um den Fokus auf JuristInnen zu legen wurde dabei dabei detailliert auf die aktive Rolle des Rechtsbeistands eingegangen. Schließlich wurde besprochen, welche Maßnahmen im Ernstfall ergriffen werden müssen und wie im Ungang mit einem Cyberangriff gehandelt werden muss. Auch ein Fragenkatalog, welcher speziell für Rechtsbeistände angepasst wurde, um betroffene MandantInnen im Bedarfsfall zielgerichtet und zeitkritisch zu unterstützen, sowie Fragen aus dem Publikum wurden abschließend besprochen. Auf diese Art wurden praxistaugliche Erste-Hilfe-Maßnahmen, sowie essenzielle Kernfragestellungen für den Ernstfall vermittelt.

„Als Nicht-Techniker habe ich insbesondere gelernt, dass vorbereitete Unternehmen einen bedeutenden Startvorteil aufweisen, einen Cyberangriff rechtzeitig zu erkennen. Sollte ein solcher dennoch stattgefunden haben, zeichnet sich ein starker Partner insbesondere dadurch aus, dass er Zusammenhänge versteht und in der Lage ist, den Weg aus der Krise zu weisen.“ Fasst es Christoph Drescher von EY zusammen.

Unterstützt wurde all das von den drei Vortragenden, welche den Abend mit ihrem umfangreichen Know-How und ihrer Expertise bereichert haben. Diese waren:

Benjamin Weissmann, Partner, Forensic Technologies, EY Österreich

Christoph Drescher, Senior Manager, Forensic & Integrity Services, EY Österreich

Sophie Martinetz, Managing Partnerin Future-Law, Moderation

Anhand eines angepassten Fragenkatalog für JuristInnen wurde gezeigt, wie sich die TeilnehmerInnen auf den Ernstfall vorbereiten sollte.

  • Welche sind die typischen Prozessschritte als Reaktion auf einen Cyberangriff?
  • Welche Maßnahmen müssen im Ernstfall ergriffen werden?
  • Welche zeitkritischen Fragestellungen sollten im Fokus stehen und wie kann der Rechtsbeistand seine Mandant:innen dabei unterstützen?

Dies sind einige Beispielsfragen, welche mit den TeilnehmerInnen aufgearbeitet wurden.

Wir danken allen TeilnehmerInnen für Ihre Beteiligung und Ihr Engagement und hoffen Sie bei unseren weiteren Webcasts begrüßen zu dürfen!