Pressespiegel

Pressespiegel 13.7.

Der Legal Tech Pressespiegel zeigt die besten Neuigkeiten der Woche zu den Themen Legal Tech & Digitalisierung.
Legal Tech News
  • Auf Ausbaukurs: KPMG Law holt Legal-Operations-Experten von Deloitte Legal: Seit Juli verstärkt der Legal-Operations- und Legal-Tech-Experte Kai Jacob das Legal Process & Technology Team bei KPMG Law am Frankfurter Standort. Der 47-Jährige kommt als Partner. Bei Deloitte war er zuletzt als of Counsel vor allem im Legal Management Consulting tätig. Erst im Juni hatte KPMG ihr Legal-Tech- und Operations-Team mit einem Spezialisten von Beiten Burkhard erweitert.
Legal Techs & Produkte
  • Legal Tech Startup hilft Anwälten, ihre eigenen digitalen Tools zu erstellen: Eines der großen Probleme der Rechtstechnologie ist, dass es für Anwälte sehr schwierig ist, ihre eigenen digitalen Tools zu entwickeln, sagt der Legal-Tech-Unternehmer Tom Dreyfus. Dieses Problem wollte Dreyfus, der auch Anwalt ist, lösen, als er Josef mitgründete, eine No-Code-Plattform für die Automatisierung von Rechtsangelegenheiten, die gerade 2,5 Millionen Dollar Risikokapital erhalten hat, um ihre Expansion über Australien hinaus nach Europa und in die USA zu finanzieren.
  • Die Wirtschaftskanzlei Fieldfisher hat erfolgreich ein neues Legal Tech Tool für die Datenschutzberatung entwickelt. Mit dem „mySCCcreator“ können zukünftig Vertragsvorlagen mit sog. Standard Contractual Clauses („SCC“) automatisch und unkompliziert generiert werden. Das verwendete modulare Baukastensystem spiegelt dabei den neuen Ansatz der von der Europäischen Kommission verabschiedeten SCCs wieder, die den Schutz personenbezogener Daten auch bei Übermittlung in Länder außerhalb der EU gewährleisten sollen.
  • MeroAdda: Nepals Pionierunternehmen für juristische Technologien will den Zugang der Menschen zu Behörden verbessern.
Legal Tech Investments
  • Da sich die Technologie weiterentwickelt, soll sie unser Leben verbessern und gleichzeitig schwierige Aufgaben erleichtern. Auch im juristischen Bereich gibt es zahlreiche mühsame oder sich wiederholende Aufgaben, die zeitaufwendig sind und von wichtigen Angelegenheiten ablenken. Um dies zu entschärfen, bietet das Londoner Startup Robin AI eine Lösung an, die solche juristischen Dokumente automatisch überprüfen soll. Das Startup hat sich nun auch eine Investition von 1,75 Millionen Pfund gesichert.

    Die jüngste Finanzierungsrunde für Robin AI wurde von Episode 1 angeführt, zusammen mit vielen namhaften Angel-Investoren. Dazu gehören der ehemalige CEO von NPower Paul Massara, der ehemalige Chief Revenue Officer von Axiom, Al Giles, und Oliver Burgel, ehemaliger CEO von Barings Europe. Zusätzlich zu der Finanzierungsrunde erhält das Startup auch eine Finanzierung in Höhe von 2 Millionen Dollar (1,44 Millionen Pfund) vom Google Black Founders Fund. Das Google-Fonds-Programm unterstützt einige ausgewählte Unternehmen, die daran arbeiten, den aktuellen Stand der Diversität in der Tech-Branche zu verändern.

Mergers & Acquisitions
  • IPRO, ein führender Anbieter von prädiktiven E-Discovery- und Information-Governance-Softwarelösungen, übernimmt ZyLAB, Hersteller der Produkte ZyLAB ONE und ZyLAB Legal Hold, und bietet IPRO-Kunden damit erweiterte Möglichkeiten in den Bereichen Legal-Hold-Automatisierung, erweiterte Analytik und Cloud. ZyLABs vollautomatische Benachrichtigungen und Bestätigungen für den Verwahrer schützen vor versehentlichem Datenverlust und der Entwendung von Beweisen.

    Mit dieser Akquisition bietet IPRO nun eine frühzeitige Datenbewertung (EDA) mit Echtzeit-Datenspeicherung an. Dies vereinfacht rechtliche und Compliance-Prozesse und führt zu einer nahtlosen Automatisierung der organisatorischen Information Governance, so der Anbieter.

  • Lighthouse, ein führender Anbieter von technologiegestützten Ediscovery-, Compliance- und Information-Governance-Services, gab heute die Übernahme von H5 bekannt, dem branchenweit führenden Anbieter von Lösungen für die Klassifizierung sensibler Daten, Analysen und Ediscovery für komplexe Rechtsstreitigkeiten und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Die Investition in H5 unterstreicht das Engagement des Unternehmens, innovative Technologien und Dienstleistungen für seine globalen Kunden in den Bereichen Information Governance, Compliance und Ediscovery anzubieten.

    Mit dieser Transaktion steigt Lighthouse erstmals in den Bereich der Dokumentenprüfung ein und erweitert sein Angebot um fortschrittliche Such- und Analysetechnologien sowie um Experten, die den Kunden helfen, sensible Daten zu finden und zu klassifizieren und wichtige Prüfungsabläufe mit beispielloser Geschwindigkeit und Genauigkeit zu automatisieren. Mit H5 erwirbt Lighthouse die branchenweit führende Review-Effizienz-Technologie, die es seinen Beratern ermöglicht, die Identifizierung von Schlüsseldokumenten und die Überprüfung der Reaktionsfähigkeit schneller als manuelle Review-Teams präzise und effizient durchzuführen. Diese Lösung wird derzeit von vielen der weltweit führenden Unternehmen und Anwaltskanzleien eingesetzt und findet breite Anwendung in der gesamten Dokumentenprüfung.

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit unserem Partner xmotus: „Unsere Mission ist es, Führungskräfte und Berater*innen dabei zu unterstützen, besser informierte Entscheidungen zu treffen, indem wir KI nutzen, um „die Punkte zu verbinden“ und umsetzbare Erkenntnisse zu liefern. Zu diesem Zweck haben wir uns daran gemacht, eine cloudbasierte B2B-Tech-Plattform aufzubauen. Eine KI-gesteuerte Plattform zur Informationsentdeckung, die den Nutzern hilft, die Welt besser zu verstehen und sich auf das zu konzentrieren, was für sie wirklich wichtig ist.“
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