Pressespiegel

Pressespiegel 25.5.

Der Legal Tech Pressespiegel zeigt die besten Neuigkeiten der Woche zu den Themen Legal Tech & Digitalisierung.
Legal Tech News
  • My Legal Einstein, der Anbieter von KI-gestützter Software für juristische Vertragskollaboration, kündigte einen neuen europäischen GDPR-konformen Abonnement-Service an, bei dem sich Daten- und Rechenservices physisch in der Europäischen Union befinden. My Legal Einstein unterstützt jetzt mehrsprachige juristische Vertragsumgebungen, darunter Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch.

My Legal Einstein bietet jetzt umfassende Legal AI-Funktionen über mehrere Sprachen hinweg und unterstützt die Fähigkeit, juristische Verträge thematisch zu analysieren und Seite-an-Seite-Vergleiche von juristischen Themen über Verträge, Corporate Playbooks und Klauselbibliotheken hinweg durchzuführen.

  • Legal Tech Markt wird bis 2025 enormes Wachstum sehen: Anaqua, Kira, Pensieve: Die neueste Studie über die Global Legal Tech Market von AMA Research veröffentlicht bewertet Marktgröße, Trend und Prognose bis 2026. Die Legal Tech Marktstudie umfasst bedeutende Forschungsdaten und erweist sich als handliches Ressourcendokument für Manager, Analysten, Branchenexperten und andere Schlüsselpersonen, um eine zugriffsbereite und selbst analysierte Studie zu haben, die hilft, Markttrends, Wachstumstreiber, Chancen und kommende Herausforderungen und über die Wettbewerber zu verstehen.

  • Bearbeitet ein Unternehmen Daten über mich? Und falls ja, welche Daten werden wofür, wie und wo bearbeitet? Personen, die Antworten auf diese Fragen suchen, müssen mit einem datenschutzrechtlichen Auskunftsbegehren an das jeweilige Unternehmen gelangen. Dafür muss normalerweise ein Schreiben verfasst und adressiert werden. Nun lanciert die Digitale Gesellschaft in der Schweiz unter https://datenauskunftsbegehren.ch/ einen Online-Generator, mit dem solche Auskunftsbegehren in wenigen Minuten erstellt werden können. Das Schreiben muss lediglich noch frankiert und verschickt werden.

  • Anfang dieses Monats unterzeichnete Präsident Joe Biden eine Durchführungsverordnung, die neue Standards für Software vorschreibt, die von der Bundesregierung genutzt wird, einschließlich der Verschlüsselung von Daten bei der Übertragung – oder im Ruhezustand – und der Multifaktor-Authentifizierung. Für juristische Tech-Firmen, die Cloud-basierte Software und Dienste anbieten, könnte die Verordnung ihre Geschäfte eher unterstützen als stören.
  • Die SPD-Bundestagsfraktion strebt an, dass der deutsche Bundestag das sogenannte Legal Tech-Gesetz noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet. Trotz der bestenfalls gemischten Reaktionen bei der kürzlichen Expertenanhörung sollte dabei die gegenwärtige Entwurfsfassung Gesetz werden, wobei ggfls. in der nächsten Legislaturperiode nachjustiert werden könne.
Legal Tech Start-Ups
  • Allen & Overy hat die nächste Gruppe von Startups vorgestellt, die an seinem Fuse Innovation Hub teilnehmen. Am Montag gab die Kanzlei bekannt, dass fast ein Dutzend Rechts- und Finanztechnologieunternehmen in den Inkubator aufgenommen wurden.

    Die neue Kohorte von Fuse, die fünfte seit dem Start im Jahr 2017, umfasst fünf Legal-Tech-Unternehmen: Das in Melbourne ansässige Unternehmen Atticus, die in Toronto ansässige juristische Rechercheplattform CiteRight, das in New York ansässige Vertragsunternehmen Draftwise, das in Luxemburg ansässige ESG- und Nachhaltigkeits-Compliance-Unternehmen Greenomy und die in London ansässige KI-gestützte Plattform Humanloop für Datenkommentierung und Modelltraining.

  • Legal Tech Hub erweitert Partner-Netzwerk: Amazon Web Services (AWS) ist ab sofort neuer Kooperationspartner des Legal Tech Hub (LTH). Auch die Wirtschaftsuni Wien ist mit ihrem LegalTech Center ab Mai 2021 mit an Bord des LTH.
  • Die LawTech-Firma incaseof.law bietet nun, eigenen Angaben nach, die erste Online-Rechtsberatung auf KI-Basis an. Das Service kommt speziell KMUs zugute, die sich mit Fragen à la „Wie finde ich den passenden Anwalt? Können die hohen Kosten für externe Beratung oder Inhouse-Juristen gedeckt werden? Bindet der Rechtsstreit Ressourcen, stört er den Betrieb und vereitelt vielleicht Geschäftschancen?“ beschäftigen müssen.Das Produktportfolio ist vorerst auf zwei Bereiche zugeschnitten: Forderungsmanagement und Forderungsabwehr. Das umfasst vollautomatisches außergerichtliches Inkasso und Mahnklagen ebenso wie Einsprüche gegen bedingte Zahlungsbefehle. Weitere Produkte befinden sich bereits in Planung. CEO und Gründer Maximilian Kindler hat dabei zum Ziel für KMUs in der DACH-Region „zum führenden digitalen Anbieter juristischer Dienstleistungen zu werden, die auf Künstlicher Intelligenz basieren“, wie er sagt. Für Deutschland und der deutschsprachigen Schweiz ist für 2022 ebenso ein Markteintritt geplant.
  • Das auf PDF-Features spezialisierte Wiener Startup PSPDFKit konnte einen großen Coup landen. Peter Steinberger und sein Team wurden vom „Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort“ als neuer Partner zur Umsetzung neuer Serviceleistungen des „Digitalen Amtes“ ausgewählt. Konkret geht es um die „Digitale Signatur„.
Legal Tech Investments
  • Ein britisches Lawtech-Start-up, das auf die Organisation von Gruppenklagen abzielt, sammelt in seiner zweiten Finanzierungsrunde 750.000 Pfund ein und hat die australische Prozessanwaltskanzlei Shine als Investor gewonnen.

    Find Others – das sich Anfang des Jahres von Glow Legal umbenannt hat – startete vor kurzem mit kostenlosen Tools, mit denen Menschen Kampagnen und Petitionen erstellen können, um dann Gruppenklagen aufzubauen, die eine ausreichende Größe haben, um Anwaltskanzleien und Geldgeber zu interessieren.

  • Josef, eine No-Code-Software-Plattform, hat gerade eine Finanzierungsrunde in Höhe von 2,5 Millionen US-Dollar bekannt gegeben, die von Carthona Capital aus Sydney sowie dem US-Investor The LegalTech Fund angeführt wird. Mit dieser Runde hat sich die Gesamtfinanzierung von Josef mehr als verdreifacht, von 1 Million Dollar auf 3,5 Millionen Dollar.

    Die Legal-Tech-Plattform ermöglicht es Anwälten und Juristen, ihre Aufgaben zu rationalisieren, einschließlich der Interaktion zwischen Anwalt und Klient, dem Versand von E-Mails, der Erstellung von Rechtsdokumenten und der Bereitstellung von Rechtsberatung. Benutzer können die Erstellung von Dokumenten automatisieren, Bots erstellen, die Kundengespräche führen, Papierkram sortieren oder NDAs ausführen und sofort personalisierte Dokumente erstellen, von Briefen bis zu Verträgen.

  • Das in London ansässige Lawtech/Regtech-Unternehmen Libryo hat 1,35 Millionen Pfund eingeworben, um seine Datenbank mit internationalen rechtlichen und regulatorischen Inhalten zu erweitern. Die Finanzierungsrunde wurde von Future Energy Ventures angeführt und von einer Reihe bestehender und neuer Investoren unterstützt, darunter der Future Fund der britischen Regierung und der Frühinvestor Nextlaw Ventures.
Mergers & Aquisitions
  • Filevine, die führende Legal-Tech-Plattform, hat heute bekannt gegeben, dass sie Outlaw übernommen hat. Outlaw wurde zum G2.com #1 Momentum Leader im Bereich Vertragsmanagement, indem das Unternehmen die Erstellung und Bearbeitung von Dokumenten und die End-to-End-Zusammenarbeit in Echtzeit neu definiert hat. Die Unternehmen sind davon überzeugt, dass die Zukunft der juristischen Arbeit darin besteht, dass Verträge, Datenbanken und Dokumente zusammengeführt werden.
Persönlichkeiten
  • In der neuesten Folge der Serie „Women of Legal Tech“ spricht Allison Shields Johs, president of Legal Ease Consulting, über neue Wege, um Dienstleistungen zu erbringen, über Frauen, die Führungsrollen im Bereich Technologie in Unternehmen übernehmen, über das Dasein als Autorin und mehr.
Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit unserem Partner xmotus: „Unsere Mission ist es, Führungskräfte und Berater*innen dabei zu unterstützen, besser informierte Entscheidungen zu treffen, indem wir KI nutzen, um „die Punkte zu verbinden“ und umsetzbare Erkenntnisse zu liefern. Zu diesem Zweck haben wir uns daran gemacht, eine cloudbasierte B2B-Tech-Plattform aufzubauen. Eine KI-gesteuerte Plattform zur Informationsentdeckung, die den Nutzern hilft, die Welt besser zu verstehen und sich auf das zu konzentrieren, was für sie wirklich wichtig ist.“
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