Pressespiegel

Pressespiegel 29.6.

Der Legal Tech Pressespiegel zeigt die besten Neuigkeiten der Woche zu den Themen Legal Tech & Digitalisierung.
Legal Tech Investments
  • Das Frankfurter Legal Tech Start-Up Lintum hat im Mai 2021 seine zweite Finanzierungsrunde mit der BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen mbH und führenden Persönlichkeiten des deutschen Rechtsmarkts erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt betrug das Volumen der Finanzierungsrunde 800.000 €, wovon 400.000 € aus Mitteln der BMH stammen. Mit seiner disruptiven Idee will Lintum die bestehenden Beschaffungsprozesse von Unternehmen im Rechtsmarkt optimieren.
  • Londoner Legal-Tech-Startup, das Anwaltskanzleien hilft, die Effizienz zu steigern und Mandantentransaktionen zu verbessern, erhält 3 Mio. £ Finanzierung.
  • Das bahnbrechende eDiscovery-Unternehmen DISCO plant einen Börsengang und schließt sich damit LegalZoom und Intapp in der Eile an, an die Börse zu gehen. In seinem Prospektdokument behauptet das Unternehmen, dass es „eine bedeutende Marktchance für uns gibt, die wir auf 42 Milliarden Dollar weltweit schätzen“. Nach Nuix ist es nun auch das zweite eDiscovery-Unternehmen, das den Gang an die Börse wagt.

    Das in den USA ansässige Unternehmen gab in seinem Börsenprospekt an, dass es im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz von 74 Mio. $ erwirtschaftet hat, mit einem Wachstum von 37 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Schritt folgt auf eine 40-Millionen-Dollar-Finanzierung im Dezember letzten Jahres, die wiederum auf eine 60-Millionen-Dollar-Finanzierung zwei Monate zuvor im Oktober 2020 folgte. Insgesamt hat das Unternehmen über 233 Mio. $ aufgenommen. Und jetzt streben sie auch noch einen Börsengang an.

  • Digip AB, ein schwedisches SaaS-Unternehmen in der Legaltech-Branche, das Markenschutz zugänglich, erschwinglich und funktional macht, gibt heute eine von Industrifonden angeführte Finanzierungsrunde in Höhe von 2 Millionen Euro bekannt. SeedX, Antler und Angel-Investoren haben sich ebenfalls an der Runde beteiligt. Die Finanzierung wird für das Wachstum des Unternehmens und die weitere Bekämpfung von Markenverletzungen auf globaler Ebene verwendet.
Legal Techs & Produkte
  • Die deutsche Wirtschaftskanzlei Görg hat eine neue Version ihres Software-Tools für arbeitsrechtliche Restrukturierungsmaßnahmen veröffentlicht.

    Das neue Update der Legal Tech-Software der Anwaltskanzlei Görg soll den Prozess der Sozialauswahl laut den Angaben sowohl schneller wie rechtssicherer machen. Die Entwicklung der ersten Version wurde im November 2017 abgeschlossen, nun erfolge der Launch der weiterentwickelten Software mit neuen Features.

  • Die jüngste Einreichung von LegalZoom bei der SEC zeigt, dass das Unternehmen seine bevorstehenden IPO-Aktien mit 24 bis 27 Dollar bewertet. Laut Reuters wird das Unternehmen damit eine Gesamtbewertung von über 5 Milliarden Dollar erreichen und gleichzeitig bis zu 0,5 Milliarden Dollar einnehmen.

    In der Zwischenzeit plant Intapp, das am selben Tag wie LegalZoom den Börsengang beantragte, laut Renaissance Capital, $278 Mio. einzusammeln. Die Finanzgruppe schätzt, dass „Intapp einen voll verwässerten Marktwert von $1,9 Mrd. erreichen würde„.

  • Legal Schema ergänzt das Legal Statement der UK Jurisdiction Taskforce zu Kryptoassets und Smart Contracts, die Überprüfung von Smart Contracts durch die Law Commission und ähnliche Projekte. LawtechUK ist eine von der Regierung unterstützte Initiative innerhalb von Tech Nation und wurde gegründet, um die Transformation des britischen Rechtssektors durch Technologie zu unterstützen, mit dem Ziel, der Gesellschaft und der Wirtschaft zu nutzen. Sie schuf eine Lawtech Sandbox mit dem Ziel, transformative Lawtech schneller auf den Markt zu bringen, indem sie Pioniere unterstützt, die die Erbringung von Rechtsdienstleistungen neu erfinden.

    Im Rahmen des Lawtech-Sandbox-Pilotprojekts hat sich einer der Teilnehmer vorgenommen, die praktische Anwendung digitaler Dokumententechnologien zu demonstrieren und deren Einsatz zu ermöglichen, so dass juristische Dokumente in strukturierten Formaten erstellt werden können, was bedeutet, dass ihr Inhalt leicht für Berichte, Analysen, automatisierte Verarbeitung, Lifecycle-Management und mehr genutzt werden kann. Dies ist heute in der Regel nicht der Fall, da juristische Dokumente in der Regel in natürlichsprachigem Text verfasst und als solcher oder als fotografische Bilder (z. B. PDF) gespeichert werden, ohne unterstützenden Code, der als Karte oder Anweisungen fungieren würde, die es einem Computer ermöglichen, sie zu lesen.

  • Das Legal-Tech Startup Robin Data ist vom TÜV Süd nach der internationalen Norm ISO/IEC 27001:2013 zertifiziert worden. Damit erfüllt das Softwareunternehmen die Einhaltung höchster IT-Sicherheitsstandards für die Entwicklung, die Bereitstellung und den Vertrieb Softwareanwendungen im Bereich Datenschutz sowie Informationssicherheit und damit verbundener Serviceleistungen. Kunden und Geschäftspartner der Robin Data GmbH sichern sich dadurch bestmöglich gegen den Missbrauch ihrer Daten ab. Zudem profitieren sie von optimal gesicherten IT-Systemen und Geschäftsprozessen.
  • Veronika Haberler und ihr Tool LeReTo wurden von der „Presse“ in der Kategorie Innovation nominiert.
    Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit unserem Partner xmotus: „Unsere Mission ist es, Führungskräfte und Berater*innen dabei zu unterstützen, besser informierte Entscheidungen zu treffen, indem wir KI nutzen, um „die Punkte zu verbinden“ und umsetzbare Erkenntnisse zu liefern. Zu diesem Zweck haben wir uns daran gemacht, eine cloudbasierte B2B-Tech-Plattform aufzubauen. Eine KI-gesteuerte Plattform zur Informationsentdeckung, die den Nutzern hilft, die Welt besser zu verstehen und sich auf das zu konzentrieren, was für sie wirklich wichtig ist.“
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