Smart Contracts

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Im Zusammenhang mit Blockchain-Technologie kommt auch der Begriff Smart Contract auf. Der Begriff „Smart Contract“ wurde bereits in den 90er-Jahren von Nick Szabo verwendet und mit folgendem Beispiel einfach beschrieben: […] the primitive ancestor of smart contracts, is the humble vending machine. Within a limited amount of potential loss (the amount in the till should be less than the cost of breaching the mechanism), the machine takes in coins, and via a simple mechanism, which makes a freshman computer science problem in design with finite automata, dispense change and product according to the displayed price. The vending machine is a contract with bearer: anybody with coins can participate in an exchange with the vendor. The lockbox and other security mechanisms protect the stored coins and contents from attackers, sufficiently to allow profitable deployment of vending machines in a wide variety of areas. (Szabo 1997)

Smart Contracts basieren auf der Blockchain-Technologie, die es ermöglicht, dass der Inhalt von Verträgen automatisch und eigenständig, ohne menschliches Zutun, ausgeführt wird. Ein Smart Contract erlaubt das völlig automatisierte Inkrafttreten von Vertragsklauseln, Vertragsteilen, oder ganzer Verträge. Bedingung dafür ist, dass es sich um eine „If-Then-Struktur“ handelt, was bedeutet, dass etwas realisiert wird, sofern eine Bedingung eingetroffen ist. Die Besonderheit der Smart Contracts ist das Funktionieren g ohne die Einschaltung irgendwelcher Dritter. Wo es im Moment noch eines Notars bedarf, kann ein Vertragsabschluss in der Zukunft ohne das Zuschalten einer solchen Instanz auskommen. Die Rechtssicherheit kann dadurch gewährt bleiben, dass die Transparenz in der Blockchain gegeben ist.

Quellen

Szabo, N. 1997. Formalizing and securing relationships on public networks. https://nakamotoinstitute.org/formalizing-securing-relationships/.  Zugegriffen am 15.02.2019.

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